R E P E R T O I R E
 
 
    
     
 
W O B E C    Z Ł A
 
 
     
Premiere:   12.11.2011   Winterthur
Auftritte:    13.11.2011   Winterthur
         
. . . oder die letzten 20 Jahre der Volksrepublik Polen - das sind die Jahre, in denen der graue Alltag überwiegte, aber in denen auch seit dem Entstehen von „Solidarność”, der Kampf angesagt wurde.
Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie sich erkämpfen durch die Arbeit, durch den Generationenkampf.
Es war eine schwierige Periode für die Polen. Das Volk litt unter der kommunistischen Pression, aber nicht alle wollten da mitwirken und nicht alle wollten mit der von oben aufgezwungene Regierung den Schritt halten und konform bleiben.
Es geht nicht um die Künstler, Dichter oder Maler. Es geht nicht um die hervorragenden Persönlichkeiten der Opposition. Es geht um die anonymen Bewohner der Städte und Dörfer, um die als Hippie agierenden Mädchen und Buben.
Auf den Dokumentarfotos damaliger Zeit sieht man sie in verschiedenen Situationen. In grauen Graupelschauern auf den Strassen, auf der Pilgerfahrt, auf den Autostop-Touren, auf den Bergwanderungen, als Wirrende im Tanz in den Vorort-Tanzbuden, in den unendlich langen Ladenschlangen, geduldig stehend.
Und nur ein Augenblick später sieht man sie heldenhaft kämpfend mit der Miliz und Militär auf den Strassen von Gdańsk, Radom und Warschau.
Sie haben vor allem „Solidarność” aus der Taufe gehoben. Dank ihnen war Polen in aller Munde auf der ganzen Welt.

Im Programm Lieder, die über das wichtigste im Leben jedes einzelnen erzählen: über die Menschenwürde.
     
 
D I E    M U S I K    I S T    M E I N E    I D E N T I T Ä T
 
 
     
Premiere:  02.04.2011   Winterthur
Auftritte :  03.04.2011   Winterthur
                24.09.2011   Bern

Władysław Szpilman (1911-2000) wurde den Menschen auf der ganzen Welt durch sein Buch „Der Pianist” und durch die Verfilmung dieses Buches, in dem er das Schicksal als Überlebender des Holocaust schildert, durch Roman Polański bekannt.
Aber auch dank seinen unzähligen Liedern und Chansons, welche vielfach als Filmmusik bekannt waren, hat man ihn als Komponisten sein ganzes Leben lang geliebt und geschätzt.
Man nannte ihn polnischer Cole Porter und lernte ihn als ausgezeichneter Pianist und Komponist, auch klassischer Werke, kennen.

Im Programm unter dem Titel „Die Musik ist meine Identität” rufen wir viele von seinen Evergreens in Erinnerung.
     
 
W E I H N A C H T S L I E D E R   2 0 1 1 „ E I N    A B E N D    M I T    H I R T E N L I E D E R N ”
 
 
     
Premiere:   08.01.2011   Winterthur

Chor Teatro Panoptikum singt Hirtenlieder aus der ganzen Welt.
Die Hirten waren an der Krippe die Repräsentanten aller Völker dieser Erde.
So wollen wir auch jetzt gemeinsam dem Jesus-Kind singen.
     
 
H I S T O R I A    D E    U N    A M O R
 
 
     
Premiere:   20.11.2010   Winterthur
Auftritte :   21.11.2010   Winterthur

... es ist ein Programm über die Liebe und die Freiheit. Es ist eine Erzählung von der grossen Liebe, der Einsamkeit, vom Leiden und vom unausweichlichen Ende der menschlichen Liebe.

Wie steht es um die Freiheit in der Liebe? Vielleicht können wir nicht richtig lieben, vielleicht ist das Gefühl nur ein Trugbild ?
Für die Mehrheit von uns, die wir ohne Unterlass mit alltäglichen Problemen zu kämpfen haben, bedeutet die Liebe die Voraussetzung für unser normales Funktionieren in dieser Welt.
Für die Künstler ist sie die Bedingung der künstlerischen Schöpfungskraft.

Die Lieder, die wir in diesem Programm präsentieren, sprechen in verschiedenen Sprachen von den Problemen der Liebe und der Freiheit.
Sie präsentieren das Thema aber mit einer gewissen (willkommenen?) Leichtigkeit, mit Charme und manchmal mit einem melancholischen Lächeln.

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F A M I L I E N A L B U M
   RECITAL    VON    GABRIEL    LAWIT
 
 
     
Gastauftritt:   8.5.2010   Winterthur

Die Balladen von Gabriel Lawit (*1945) werden mit der Gitarrenbegleitung gesungen. Es sind Erzählungen über das alltägliche Leben von Polen und Juden in der Volksrepublik Polen und über deren Emigration. Sie nehmen das Echo der fröhlichen und der traurigen Tage wahr; sie beschreiben die Generationskonflikte und das alltägliche Leben. Sie fragen nach dem Sinn des Seins.

Gabriel Lawit ist der Autor der Texte und Komponist der Balladen. Er hat Polen 1968 verlassen. Seine Balladen erinnern in seinem Stil an die von Bulat Okudschawa. Sie spornen zum Nachdenken nach der vorbei fliessenden Zeit. Die Ironie, gar Sarkasmus gibt den Liedern viel Farbe, aber sie sind jedoch nie aggressiv oder provokativ in ihrem Ton.

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   R E C I T A L    V O N    K R Y S T Y N A    L I S O W S K I
 
 
     
Premiere:   11.04.2010   Winterthur
Auftritte :   17.10.2010   Stawisko / Podkowa Leśna (PL)

„Neue Lieder zu Alltagsträumen” - Liederrecital des polnischen Komponisten Jan Freicher (*1980) zu den Texten von Andrzej Zawiślak (*1956), Jan Śliwa (*1954) und Sławomir Wolski (*1957).

Dazu gesellen sich einige Instrumentalkompositionen von Jan Freicher.

Die Solisten des Abends sind: Krystyna Lisowski (Vocal), Jan Freicher (Klavier) und Dominik Rosłon (Vibraphon).

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F R É D É R I C    C H O P I N
 
 
     
Premiere:   07.03.2010   Winterthur

Konzert Frédéric Chopin (1810-1849) zu Ehre. In diesem Jahr jährt sich zum 200. Mal sein Geburtstag.
Im Programm: Klaviermusik und Lieder des grossen polnischen Komponisten.

Die Solisten des Abends: Aldona Budrewicz-Jacobson (Klavier) und Ewa Gawrońska (Gesang).
In den Antrakten werden Briefe von Frédéric Chopin an die Familie vorgelesen (auf deutsch).

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W E I H N A C H T S L I E D E R    2 0 1 0 „ P O L N I S C H E    S A K R A L M U S I K ”
 
 
     
Premiere:   09.01.2010   Winterthur

Ein Abend mit Chor Teatro Panoptikum und polnischer Sakralmusik.
     
 
A L T E R    M E L O D I E N    Z A U B E R
 
 
     
Premiere:   14.11.2009   Winterthur
Auftritte:    15.11.2009
                   06.11.2010 Bern

Es sind bereits hundert Jahre vergangen seit der erste Film in Polen gedreht wurde.
Darüber, wie die ersten Filme in Polen entstanden sind, darum ranken sich Legenden. Der Weg von der Idee zur Premiere war äusserst abwechslungsreich. Es wurden Melodramen, historische Filme und Komödien gedreht.
Der polnische Tonfilm hat darüber hinaus einen wahren Reichtum an Filmliedern hervorgebracht. Es waren echte Evergreens, die vom Radio, zahlreichen Orchestern und Sängern in Kabaretts, in verschiedenen Lokalen oder in den Dancings oft kopiert wurden. Die Lieder wurden über das damalige Gramophon zu Hause von Tausenden Bewunderern gelauscht. Sie wurden während der Ausflüge unterwegs gesungen.

Diesen Zauber alter Melodien präsentieren wir Ihnen in diesem Programm.

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Z U M   P A P A G E I
 
 
     
Premiere:   16.05.2009   Winterthur
Auftritte:    17.05.2009

Das Programm und der Titel "Zum Papagei" präsentiert allegorische Lieder, Gedichte und Fabeln.
In ihnen erleben wir die Tierwelt in all ihren Verwicklungen und Abhängigkeiten.
Die Tierwelt ist natürlich ein Spiegelbild unserer Welt, meist einer schwachen menschlichen Welt, die nicht immer durch edle Motive gelenkt wird.
Diese Texte sind also ein Abbild, ein etwas verzerrtes Spiegelbild, in dem jeder von uns die fragwürdigen Charakterzüge und Elemente unseres Verhaltens sehen kann.


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W E I H N A C H T S L I E D E R   2 0 0 9
 
 
     
Premiere:   03.01.2009   Winterthur

Hej kolęda ...
     ... kolęda.
     
 
L E U T E   I M   H O T E L
 
 
     
Premiere:  15.11.2008   Winterthur
Auftritte:   16.11.2008

Das „Kabarett der Älteren Herren” (Kabaret Starszych Panów), eine TV-Unterhaltungssendung aus den Jahren 1958-1966, gehört zu den Klassikern des polnischen Kabaretts und des polnischen Fernsehens.
Die Gründer und Hauptakteure waren zwei „ältere" Herren, der Komponist Jerzy Wasowski (1913-1982) und der Dichter Jeremi Przybora (1915-2004).
Die Aussagekraft des „Kabaretts der Älteren Herren" ist für die heutigen Zuschauer unverändert fassbar, so wie auch seine Sprach-Eleganz und Sprachkultur, die ja nie aus der Mode kommen.

Teatro Panoptikum möchte die besten Texte, Sketches und Lieder des Kabaretts auf der Bühne wieder aufleben lassen ...


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ES SPIELT KEINE ROLLE, DAS ALLES NUR EIN TRAUM IST
 
 
     
Premiere:  29.06.2008   Zürich

Liederabend aus dem Repertoire zweier polnischen Chansoniers Anna German (1936-1982) und Edyta Geppert (*1953).

Die ausgewählten Lieder und Chansons werden Ihnen mit Hingabe von Ewa Gawrońska und Krystyna Lisowski präsentiert (Dauer ca. 1 h 40 min).

     
 
P O L N I S C H E   R E I S E N
 
 
     
Premiere:  05.04.2008   Winterthur
Auftritte:   06.04.2008
                07.11.2009 Bern

In diesem Programm möchten wir Sie auf eine Reise mit vielen Erinnerungen mitnehmen. Wir werden unsere persönliche Er(fahrungen) von Bahnhöfen, Hotels, Pensionen und Wanderungen schildern.
In den "Polnischen Reisen" finden Sie Lieder, die zum Teil auch während einer Reise entstanden sind, u.a. Auf allen Bahnhöfen der Welt, Waggon-Ballade, Wir gehen Fischen, Ciechocinek-Promenade oder Wir Sind in den Ferien
Zusätzlich hören Sie Auszüge der Prosa von Ryszard Kapuscinski, eines ausdauerden Wanderers auf allen Kontinenten. Seine Text versetzen uns in eine andere Welt , in andere Zeiten und Räume...
Denn es gibt Reisen, die zum Schicksal werden...
     
 
W E I H N A C H T S L I E D E R   2 0 0 8
 
 
     
Premiere:  05.01.2008   Winterthur

Chor Teatro präsentiert Marienlieder stammend von verschiedenen Komponisten aus vier Jahrhunderten und Weihnachtslieder mit deutschen Texten komponiert von einem Pole Wiesław Pipczyński, wohnhaft in Kanton Bern.
     
 
A N G S T   S I C H   Z U   F Ü R C H T E N
 
 
     
Premiere:  24.11.2007   Winterthur
Auftritte:   25.11.2007

Satirische Texte des polnischen Untergrunds aus den Jahren 1939-45.
Diese sind in der Greuelzeit entstanden und wurden mehrheitlich von anonymen Autoren verfasst. Sie erlaubten aber tausenden von Leuten, auch wenn nur für einen Augenblick, zu schmunzeln und verhalfen das Überstehen dieser schweren Jahren der Prüfung. Während der Besatzungszeit wurden in Polen offiziell die polnische Presse und polnisches Radio verboten. Die Tätigkeit der Theater wurde nur auf einfache Komödien und das Musizieren nur auf Kaffeehäuser-Aufführung beschränkt. Das hat jedoch kaum Wirkung gezeigt. Die Polen haben von Anfang an um die polnische Sprache, um die Musik und um die Würde des polnischen Künstler gekämpft. Die Poetik des Humors der Kriegszeit war eine der wichtigsten Teile des soziokulturellen Lebens. Sie verhalf den Polen zum Überleben der deutschen Okkupation . Diese Tätigkeit kann man mit einem passiven Widerstand vergleichen, obgleich viele das Gewicht der Satire und des Humors, als Kampfmethode unterschätzt haben und haben als nicht vergleichbar mit der Tragik der Lage in Frage gestellt. "Nicht mit dem Zorn, sondern mit dem Lachen tötet man", sagte Nitsche. Die Hoffnung, die aufrechthält, diese alte Metapher, hat die grösste Funktion gehabt. Nicht unbedingt mit den Worten des Nationalsdichters, sondern eben mit Humor und Satire.
     
 
C H A R L I E
 
 
     
Premiere:  30.06.2007   Zürich
Auftritte:   31.10.2008   Andelfingen

Wer von uns kennt nicht die Filme von Charlie Chaplin?
Es sind grandiose Filme, weil „Charlie Chaplin in ihnen sich an Menschen jeden Alters, an alle Völker wendet. Er hat das Esperanto - Lachen. Mit seiner Hilfe wäre der Turm von Babel zweifellos vollendet worden", sagt Jean Cocteau.

In seinen Filmen hat Chaplin von A bis Z alles selbst in die Hand genommen, er hat die Filmthemen skizziert, das Drehbuch geschrieben, die Regie geführt und selber die Hauptrolle gespielt. Auf diese Weise konnte er eine harmonische Verbindung seiner künstlerischen Visionen schaffen.

Dass Chaplin auch Komponist war, ist vielleicht weniger bekannt. Er schuf nicht nur die Musik zu den eigenen Stummfilmen, welche meist auf dem Klavier, live, im Kino gespielt wurde, sondern er schrieb auch Texte und Musik zu unzähligen Liedern.

In der übernächsten Premiere lädt Sie das Teatro Panoptikum, zum gemeinsamen Entdecken dieses verborgenen Talentes von Charlie Chaplin ein.
Es werden nicht nur seine Lieder vorgetragen, sondern auch seine Musik live auf dem Klavier zu kurzen Stummfilmen gespielt.

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M Ö G E N   A L S B A L D   A P F E L B Ä U M E   E R B L Ü H E N !
 
 
     
Premiere:  24.03.2007   Winterthur
Auftritte:   25.03.2007
                27.10.2007   Bern
                16.09.2011   Quarten

Jeder, der mit den Liedern von Agnieszka Osiecka in Berührung kam, hat von Zeit zu Zeit ihre Lieder vor sich hingesummt. Über die Liebe, über Männer und Frauen, über die Natur, über die guten und schlechten Angewohnheiten. Einfach über das Leben. Und das Leben das bedeutet Ball, studentische Liebe, Verrat, Rummelplatz, Zigeunerherberge, ein ganzes Meer sich verflüchtigender Augenblicke die bis zum Ufer mit Liebe aufgefüllt sind, Sehnsucht, Träume in der grauen Realität der Volksrepublik Polen.
Das Teatro Panoptikum bringt Ihnen diese stimmungsvolle, magische Welt der Poesie, der Ironie und des Humors in der Aufführung mit dem Titel „Mögen alsbald Apfelbäume erblühen” näher.
Die Lieder sind im Zyklus der vier Jahreszeiten dargestellt, wie etwa „Noch ist es Winter” oder „In gelben Flammen der Blätter”, aber auch „Hoch soll der Ball leben” und „Małgośka”, weil man in der Szenografie von Osiecka die Vielfältigkeit der Farben, der Orte und der Ereignisse finden kann.

Die Lieder von Agnieszka Osiecka werden von „ungekämmten” Aphorismen von Stanisław Jerzy Lec in deutscher Sprache übersetzt von Karl Dedecius begleitet.

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W E I H N A C H T S L I E D E R   2 0 0 7   „G L O R I A   D I O S”
 
 
     
Premiere:  06.01.2007   Winterthur

Der gemischte Chor des Teatro Panoptikum präsentierte die „Missa Criolla” vom argentinischen Komponisten Ariel Ramirez,
wie auch ein Lied von Zygmunt Konieczny und Agnieszka Osiecka (Text) „Lob dem Herren”.

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K R A K A U E R    H A N D S C H L A G
 
 
     
Premiere:  25.11.2006   Winterthur
Auftritte:   26.11.2006
                02.12.2006   Basel
                09.11.2008   Bern

Diese Unterhaltung sollte einige Wochen, höchstens ein Jahr andauern. Sie dauert mittlerweile ununterbrochen fünfzig Jahre. In der Geschichte des Kabaretts ist dies ein Weltrekord.

Der magische Platz im Untergeschoss des Hauses „Zu den Widdern” am Hauptmarktplatz lebt weiter und zieht Menschen in Scharen an. Es lässt sich nicht erklären, welch ein grosses psychisches Relax er in der Epoche des sozialistischen Polens darstellte - in der Zeit, in der wir vom Regen der Langeweile berieselt wurden, als allgegenwärtige Verbote und Gebote das freie Atmen verhinderten und der graue Alltag mit der materiellen Armut uns genauso plagten wie das Fehlen jegliches Nährbodens für den Geist und die Phantasie.
Die Menschen fühlten sich im Keller frei. Vielleicht ist es heute schwer zu glauben, dass die Freiheit durch Emotionen und Lachsalven definiert wurde.

In unserem Programm stellen wir ein Extrakt dieser zauberhaften Zutaten vor, mit denen die Kellerbesucher sich selbst und Andere vor Verzweiflung und Verblödung in den dunklen Zeiten retteten. Ganz nach der philosophischen Doktrin des Gründers und Mentors des Kellers, Piotr Skrzynecki: „Wenn wir uns nicht selbst unterhalten werden - niemand wird uns unterhalten”.
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D E R   G R Ü N E   K O N T R A B A S S
 
 
     
Premiere:  25.03.2006   Winterthur
Auftritte:   26.03.2006
                05.11.2006
                05.09.2009
                23.09.2006   Bern
                30.11.2007   Andelfingen

- so lautet der Titel eines Bildes des jüdischen Malers Adam Muszka (*1914).

Dieses Bild hat uns zu einem neuen Programm inspiriert und dient gleichzeitig als Bühnenbild des Spektakels. Wir werden Ihnen Prosa-Texte von Izaak Bashewis Singer und Klezmer-Lieder vorstellen.
Die Texte werden auf Deutsch gelesen und die Lieder in jiddischer Sprache, (die seit dem 15 Jh. die Umgangssprache der osteuropäischen Juden war), gesungen.
Sowohl die Texte als auch die Lieder beschreiben den Alltag in Galizien und in Lodomerien, wo man auf jiddisch sprach, sang und träumte. In diesen Gebieten wohnten seit Jahrhunderten Polen, Juden, Russen, Ukrainer, Deutsche, Weissrussen, Litauer, Armenier und Griechen friedlich nebeneinander.
Einige dieser Lieder haben eine lange Tradition und reichen bis ins XVI. Jh. zurück. Die Lieder-Vielfalt ist gross, es gibt historische Lieder, Hochzeit- und Wiegenlieder. Sie beschreiben banale Ereignisse des Lebens, aber auch die existenziellen Probleme der Menschen.
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W E I H N A C H T S L I E D E R   2 0 0 6
 
 
     
Premiere:  07.01.2006   Winterthur

Die ersten Weihnachtslieder in der jeweiligen National-Sprache entstanden im 15 Jh.
Die ältesten erhaltenen sind bereits 700 Jahre alt und entstammen der lateinischen Hymnologie.
Viele sind in ganz Europa populär, andere nur lokal bekannt, doch in allen bewegen sich die Texte um das Thema Jungfrau und das Kind. Sie erwähnen die drei Könige und Hirten, die oft von ihren Musikinstrumenten begleitet werden.
Es gibt solche Weihnachtslieder, die das ganze Leben von Christi erzählen und andere, die Gott preisen. Viele von ihnen sind Wiegenlieder.
Hier präsentieren wir Ihnen eine Auswahl der ältesten Weihnachtslieder aus ganz Europa.
Man besagt nämlich, dass diese die schönsten Texte und Melodien besitzen.
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M M M . L Y R I K . P L
Mickiewicz, Miłosz, Moniuszko, polnische Lyrik
 
 
     
Premiere:  26.11.2005   Winterthur
Auftritte:   11.11.2006   Bern

In unserem Programm rufen wir in Erinnerung literarische Werke von Adam Mickiewicz (1798-1855), Czesław Miłosz (1911-2004) und Kompositionen von Stanisław Moniuszko (1819-1872). Was die der Männer verbindet, ist das heute nicht mehr existierende Wald-, Fluss- und Seenklima in dem sie aufgewachsen sind - das Klima der „Kresy-Polen” in Litauen und Weissrussland.
Es sind keine Erinnerungen, vielmehr laden wir sie zu einem lyrischen Abend über das wunderbare Sein ein - wir würden viel ärmer ohne ihre Gedichte und Musik sein.

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K A R U S S E L L   M I T   M A D O N N E N
 
 
     
Premiere:  24.09.2005   Winterthur
Auftritte:   10.11.2007   Bern

Elf Lieder aus dem Repertoire von Ewa Demarczyk gelockert mit den Gedichten von Andrzej Zawiślak.

Ewa Demarczyk debütierte in den sechzigen Jahren im „Keller unter den Widdern" in Krakau, bei Piotr Skrzynecki und wurde zum festen Mitglied dieses Kabaretts und dessen Aushängeschild. Dort lernte sie den Komponisten Zygmunt Konieczny kennen und wurde zu seiner Muse und zu der besten Interpreterin seiner Lieder. Die sehr anspruchsvolle Vokalkunst und das sehr ehrgeizige Repertoire fanden erstaunlicherweise einen breiten Zuhörerkreis. Ewa Demarczyk wurde schon bald eine Legende „Madonna jener Jahre”, „der schwarze Engel des Kabaretts”.

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C H A N S O N S  „L A   V I E   E N   R O S E”
 
 
     
Premiere:  28.05.2005   Winterthur
Auftritte:   29.05.2005
                 25.06.2005   Herdorf (D)
                 05.11.2005   Bern
                 07.05.2006   Zürich

Es gibt kein Kabarett ohne Liebe - "La vie en rose" - Chansons in polnischer, russischer und französischer Sprache. Ein Mann und eine Frau. Liebe und Verachtung. Zärtlichkeit und Stacheln. Überschwang der ersten Liebe und Drama der Trennung. Wahrsagungen, Beschwörungen und Talismane, die die Träume über die Liebe Gestalt annehmen lassen. Das ist der lyrischer Abend mit den Liedern aus dem Repertoire von Edith Piaf, Alla Pugaczova, Ewa Demarczyk und Texten von Maria Pawlikowska-Jasnorzewska, Marina Cwietajewa und Guillaum Apollinaire.
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B A L L A D E   Ü B E R   S T S
 
 
     
Premiere:  18.03.2005   Zürich
Auftritte:   19.03.2005   Winterthur

Vor kurzem wurde das 50-jährige Gründungsjubiläum des avantgardistischen, politischen „Studententheater der Satiriker" STS gefeiert, das von 1954-1975 in Warschau aktiv war.

Mit der Aufführung der "Ballade über STS ", welche mit Sketsches und Liedern ein Querschnitt des STS-Schaffens vermittelt, will unser Teatro Panoptikum den Geist und die Aufbruchstimmung dieser Gruppe wieder aufleben lassen

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G O S P E L S - W E I H N A C H T S L I E D E R
 
 
     
Premiere:  08.01.2005   Winterthur

         

Aus der Tradition in der Adventszeit entstandene Gospels.
Im Programm werden polnische Poesietexte mit Weihnachtsthematik verwendet.

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G O M B R O W I C Z   -   A U S L E I H E   D E R   L A N D S C H A F T E N
 
 
     
Premiere:  27.11.2004   Winterthur
Auftritte:   28.11.2004

Die dargestellten Texte von Witold Gombrowicz bilden Fragmente seines „Tagebuches”. Sie sind das persönlichste Bekenntnis des Autors zu den Themen Polen, Kunst und zwischenmenschliche Beziehungen. Sein Buch stellt einen amüsierten, einen gerührten, einen müden Gombrowicz dar, der aber zum Nachdenken zwingt. „Das Tagebuch” verteidigt und verherrlicht die individuelle Freiheit immer und überall. Milosz schrieb „Den Mass der Wirklichkeit kann nur ein Held sein, in dessen Existenz sowohl der Autor, als auch der Leser glaubt.”

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W I C K E N   U N D   R O S E N
 
 
     
Premiere:  20.03.2004   Winterthur
Auftritte:   15.05.2004   Genewa
                 13.11.2004   Bern
                 25.06.2005   Herdorf (D)

Das Programm ist der Poesie von Julian Tuwim (1804-1953) und Konstanty I. Gałczyński (1905-1953) gewidmet, vor allem ihrer Liebes-Lyrik. Diese Herzen Lyrik zweier polnischer Dichter gibt auf eine wundersame Weise die Momente erster Liebe, die Unruhen der ersten Missverständisse und groteske Situationen, in die uns die verwickelten Liebesgefühle führen. Es sind inbrünstige Balladen, kurze Gedichte und kühne Erotik, die deklamiert werden. Daneben werden aber auch mehr als zehn Lieder zu den Texten der beiden Poeten gesungen.

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W I R   S I N D   M I T   W E I H N A C H T S L I E D E R N   G E K O M M E N
 
 
     
Premiere:  03.01.2004   Winterthur
Auftritte:   01.02.2004   Zürich

Das Programm präsentiert Weichnachtslieder zu Texten von Wanda Chotomska und mit Musik von Zofia Niesierowska. Die Texte von Wanda Chotomska sind sehr fröhlich und herzerwärmend. Sie enthalten viele Elemente aus den Volkserzählungen. Die musikalische Umrahmung oszilliert zwischen Rock and Roll und polnischer Volksmusik. Wir haben zwölf Lieder gewählt, die von einem gemischten und einem Kinderchor gesungen werden.

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